3. future!publish: Berlin – 25./26. Januar 2018

Programm 2017

Ein Hinweis für die Planung Ihrer Kongresstage:
Die Programmslots umfassen in der Regel 45 Minuten, Workshop-Formate sind mit 90 Minuten veranschlagt.

Hier können Sie sich die Programmübersicht herunterladen.

Workshopanmeldungen nach der erfolgten Buchung bitte bis zum 19.1. per E-Mail an gruetzner@futurepublish.berlin!

 

Tag 1
26 Jan 2017
Tag 2
27 Jan 2017

Begrüßung und Keynote

Die Keynote hält Stephan Porombka, Professor für Texttheorie und Textgestaltung (Universität der Künste Berlin).

Workshop: Heute die Welt von morgen begreifen

Vorstellung zweier Betrachtungsperspektiven: des Umfeldszenarios, das Veränderungen in Märkten, Branchen oder globalen Unternehmensumfeldern aufgreift, und des Strategieszenarios, das systematisch unternehmenseigene Optionen identifiziert, strukturiert und plant.
Florian Andrews

THE ART OF CHANGING – Unternehmensnachfolge in der Buch- und Medienbranche

Wie kann die Unternehmensnachfolge in Buchhandlungen und Verlagen erfolgreich geregelt werden? – Ein Praxis-Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für Verkäufer und Käufer.
Dieter Durchdewald

Podiumsdiskussion: Gleichstellung in der Buchbranche

Gleichstellung sorgt für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe aller an sozialen und wirtschaftlichen (also auch betrieblichen) Prozessen. Wie kann Gleichstellung für Frauen und Männer in der Buchbranche erreicht werden? Welche Bereiche sollten als gleichstellungspolitische Handlungsfelder und Ziele definiert werden?
Yvonne de Andrés
Elisabeth Ruge
Dr. Valeska Henze

Workshop: Damit der Erfolg auch morgen noch sicher ist: Business Model Generation – AIDA-Modell/Persona-Modell

Im Workshop werden zwei spannende Tools für die Produktentwicklung und Arbeitsorganisation vorgestellt. Es wird ganz praktisch gezeigt, wie sich diese Modelle implementieren lassen im Unternehmen.
Susanne Lange Wissiger

Was Verlage von Selfpublishern lernen können

Zwei Drittel der Amazon-Top-100 (eBooks) werden von Selfpublishern belegt – wie kommt das? Welche Strategien wenden die Indies an, um diese Erfolge einzufahren? Wie arbeiten sie mit Preisen, Fans und Metadaten?
Matthias Matting

Publishing Industry 4.0 – Chancen, Anforderungen, Konzepte

Die Studie Publishing 4.0 soll zeigen, wie Verlage das Potenzial des Publishing 4.0-Konzepts durch Cross-, Hybrid-Media und Digital Content-Services nutzen können. Ziel der Studie ist es, den Verlagen in Form von zehn Thesen eine Entscheidungshilfe für die sichere Zukunft zu liefern, diese werden im Vortrag vorgestellt.
Ehrhardt F. Heinold

future!inspiration 1

Innovative Produkte und Unter­nehmen stellen sich in jeweils 15 Minuten vor: log.os social, Wondermags, Voice Republic
Tea Herovic
Volker Oppmann

Das Magazin und E-Book-Portal diezukunft.de

Der Vortrag beinhaltet eine Vorstellung des Portals diezukunft.de und der damit verbundenen Strategien des Heyne Verlags  sowie einen konkreten Einblick, wie Heyne mit dem Online Vertical eine neue Kundenplattform kreiert hat.
Sebastian Pirling

Schnäppchen aus Tonga: Besuch auf der dunklen Seite der E-Book-Welt

Ein Blick auf ein illegales Buchportal mit Tonga-Domain, das sich an deutsche Leser wendet. Wie es funktioniert. Was die Buchbranche dazu sagt. Was sich dagegen tun lässt.
Thomas Pyczak

KPIs in Verlagen! WTF?

Der Vortrag befasst sich mit dem digital gestütztem Zahlen-Instrumentarium und präsentiert Ergebnisse aus der „Verlagswerkstatt Business Reporting“.
Steffen Meier

future!inspiration 2

Innovative Produkte und Unter­nehmen stellen sich in jeweils 15 Minuten vor: mediaspot, NetGalley, Literaturtest.
Karina Elm
Ralf Oppermann
Gabriele Schmidle

Workshop: Agiles Arbeiten

Althergebrachte Strukturen aufbrechen, agil arbeiten – für mehr Zufriedenheit im Team und größeren geschäftlichen Erfolg, das ist das Thema im Workshop „Agiles Arbeiten“.
Edgar Rodehack

Wie man aus Interessenten Kunden macht – ungenutzte Potenziale heben

Praktische Tipps und Anregungen, wie einfache EDV-Systeme kleineren Verlagen helfen können, ihre Zielgruppen zu erreichen und zusätzlichen Umsatz zu generieren. Erfahren Sie in diesem Vortrag mit Workshop-Elementen, welche EDV-Systeme Ihnen bei der Erreichung dieses Ziels helfen können und welche praktischen Tipps Ihre Arbeit mit diesen Systemen erleichtert.
Ralf Alkenbrecher

Bibliotheken machen Bücher, nun auch Open Access

Neuerdings sind Universitätsbibliotheken aktiver denn je an der Distribution und Kommunikation von textlichen und audiovisuellen Inhalten beteiligt. Was ändert sich damit am Verhältnis zwischen Bibliotheken und Verlagen?
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider

Marketing meets IT – oder: Sichtbarkeit ist Teamwork

Wer Datenthemen, IT-Prozesse und Marketing zusammen konzipiert und organisiert, hat das bessere Team und besser sichtbare Produkte. Aber was heißt das konkret? Welche Rollenverteilung im Verlag befördert die Sichtbarkeit meiner Produkte nachhaltig? Und welche Tools helfen mir bei der Umsetzung? Die Referenten stellen im Impulsvortrag Lösungen vor und moderieren anschließend den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer*innen.
Moritz Hodde
Roland Große Holtforth

future!inspiration 3

Innovative Produkte und Unter­nehmen stellen sich in jeweils 15 Minuten vor: LaterPay, CONTENTshift, papego
Ute Lütkenhaus
Christian Hasselbring
Dr. Karl-Ludwig von Wendt

Revolution von innen: Verlage und die digitale Vorschau

Wie verändert die digitale Vorschau kurzfristig das Marketing und mittelfristig die gesamte Verlagsarbeit? Und warum ist das eine gute Nachricht für ALLE Verlage?
Roland Große Holtforth

future!inspiration 4

Innovative Produkte und Unter­nehmen stellen sich in jeweils 15 Minuten vor: Open Publishing, KNV/Literaturtest, Metadatenstudie 2017.
Herbert Barkmann
Markus Fels
Gabriele Schmidle
Veronica Maidl

Eine Bibliothek ohne Bücher? Über die Rolle von Bibliotheken in Zeiten des Medienwandels

Streitgespräch mit Ute Schwens (Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt/Main) und Thomas Thiel (FAZ) über die Rolle von Bibliotheken und den digitalen Inhalt.

Workshop: Big Data

Datenmenge, -vielfalt und -geschwindigkeit in Entscheidungen und erfolgreiche Kundenkommunikation übersetzen
Klaus-Peter Stegen
Stefan Schwedt

Workshop: Content Marketing: Zielgruppen & Kampagnen

Eine gute Content-Marketing-Strategie ist wichtig für die Zielgruppenauswahl und das Design einer Kampagne. Erfolgreich sind Konzepte, die inhaltlich kreativ und strategisch zahlengetrieben sind. Mit einem praktischen Einblick in die Themenfelder KPI und Aktivierungsmodelle.
Sibylle Bauschinger

Das Lektorat: (K)ein Ort für digitale Innovationen?

Welche digitalen Kompetenzen sind im Lektorat gefragt, und wie können verlagsinterne und -externe Lektoratsmitarbeiter stärker in die Entwicklung und Umsetzung digitaler Produkte eingebunden werden?
Sabine Landes
Felix Wolf

Shared Reading

„Shared Reading“ ist eine neue Art, zu lesen und sich mit anderen über Literatur auszutauschen. Die Idee zum kollaborativen Lesen, die in Großbritannien für Furore gesorgt hat, kommt jetzt nach Deutschland und soll in diesem Vortrag vorgestellt werden.
Carsten Sommerfeldt

Bots statt Bücher? Wie wir in Zukunft Geschäfte machen

Welche konkreten Wege sind gangbar, um sich gegen die wachsende Bedrohung  aus anderen technologisierten Branchen zu behaupten?
Ralf Biesemeier

Die KSK und Verlage: Das Einmaleins der Künstlersozialabgabe

Der Vortrag soll zeigen, warum und wann die Künstlersozialabgabe gezahlt werden muss, offene Fragen klären und einen Überblick über die derzeitige Rechtslage geben.
Reimer Ochs

Programm-/ Vertreterkonferenzen in Verlagen

Unter welcher Bezeichnung auch immer sie in Verlagen stattfindet: die (meist halbjährliche) Zusammenkunft von Verlag und Sales-Team „vor der Reise“ steht überall auf dem Plan – und hat so ihre Eigenheiten, etwa die gefürchteten Cover-Diskussionen. Ist das Format wirklich, wie viele beklagen, zeitaufwändig, teuer und ineffektiv – oder bleibt es unverzichtbarer „Mittelpunkt“ der Verlagsarbeit? Sind Programm-/Vertreterkonferenzen noch zu „retten“? Und, wenn ja, wie? Ursula Rosengart berichtet, welche alten Konferenz-Zöpfe sie abgeschnitten hat und welche Formen des Austauschs dem Verkauf wirklich nützen.
Ursula Rosengart

Die Herder-Content-Strategie

Neue Content-Strategien und ihre Auswirkungen auf Prozesse in Verlagen: Alle Inhalte in allen Formaten über alle Kanäle – die Herder-Omnichannel-Strategie zeigt, wie heute durch hoch automatisierte Verlagssysteme Verlagscontent, egal ob Zeitschriftenartikel, Buch, Hörbuch oder Beobachtungsbögen in digitale Produkte umgewandelt und über verschiedene Kanäle zielgruppengerecht ausgespielt werden.
Manuel Herder

Active Script –die neue Art, granulare Inhalte Zielgruppen anzubieten

Der vom User individuell zusammengestellte und „on Demand“ gedruckte Content aus vorhandenen Wissensdatenbanken könnte zukünftig eine neue Vermarktungsstrategie für Verlage werden. activescript ist ein White-Lable-POD-Shop, in den Verlage sowie andere Contentersteller sowohl komplette POD-Produkte als auch einzelne Kapitel einstellen können.
Nicole Royar

Workshop: „The best way to predict the future is… to innovate!“ – Design Thinking

Verlage und Medienunternehmen können sich aus der Rolle der vom digitalen Wandel Getriebenen befreien: mit der iterativen und evalutionsorientierten Innovationsmethode DesignAgility lassen sich Kundennutzen, Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft von bzw. für Angebotsideen schnell testen. Die Autoren und Workshopleiter Stefanie Quade und Okke Schlüter vermitteln in einem 90-minütigen Workshop anhand selbst gewählter  Beispiele ein grundlegendes Verständnis der Methode, zu der auch Begleitmaterialien erhältlich sind. Für Design Thinking-Einsteiger und Fortgeschrittene
Stefanie Quade
Prof. Dr. Okke Schlüter

MVB Data Summit: Die Zukunft gestalten: Manage your data!

Welche Möglichkeiten bietet ONIX 3.0? Welche Best Practices gibt es in Verlagen beim Umgang mit Metadaten? Wie nutzen Unternehmen Kundendaten zur Erstellung von personalisierten und lokalisierten Trailern? Wie erreichen Verlage maximale Kundennähe durch konsequente Datenanalyse?
Sandra Schüssel

Bastei Lübbe: Wie mache ich digitalen Content sichtbar?

Sandra Becker und Stephan Trinius zeigen gemeinsam auf, wie der Publikumsverlag Bastei Lübbe die Herausforderung des Digitalen Publizierens für sich ausgelotet hat. Der anfangs spielerische und intuitive Umgang mit eBooks ist mittlerweile in einen hochprofessionellen und profitablen Teil des Kerngeschäfts überführt worden.
Stephan Trinius
Sandra Becker

Workshop: Wie wollen wir arbeiten?

Wie sieht moderne Teamführung aus? Wie organisieren wir unser Wissensmanagement? Welche neuen Ansätze eignen sich für Start-ups, bei mittelständischen Unternehmen, im Konzern?
Juliane Wagner

Von der Handels- zur Kundenorientierung

Die Revolution kommt erst noch: Warum der Wandel von der Handels- zur Kundenorientierung für immer mehr Verlage bzw. Verlagsprogramme die einzige Zukunftsoption ist!
Katrin Aust
Ehrhardt F. Heinold

Zusammen sind wir weniger allein

Der Vortrag beinhaltet eine Vorstellung von Tools für das kollektive, digitale und „mobile“ Büchermachen am Beispiel des Projektes „Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge“ erschienen bei und koordiniert von mikrotext.
Katharina Gerhardt
Ariane Novel

Virtual Reality – Produkte inszenieren

VR im und für den Verlag! Wieso? Und wie geht das überhaupt? Was im Spielemarkt rasant wächst, steckt in Verlagen noch in den Kinderschuhen: die Option den Marketingauftritt vollkommen neu zu denken, die Informationen in neuer Struktur darzustellen, mobil in 2D oder 3D für den Kunden nutzbar zu machen oder neue Produkte für den Fachmedienmarkt zu generieren. Sie erwartet ein Einblick, was im VR Markt passiert und was Verlage daraus lernen können.
Jan Philipp Mohr

Fit im Datenschutz? – Was sich durch die neue EU DSGVO für die Verlage ändert

Im Vortrag und der anschließenden Diskussion erfahren Sie, warum Datenschutz für Verlage wichtig ist, welche Neuerungen durch die EU DSGVO verpflichtend in Unternehmen umgesetzt werden müssen und wie Sie deshalb Ihren Verlag bzgl. Organisation und Prozesse im Bereich Qualitätsmanagement und IT-Informations-Sicherheitsmanagement anpassen müssen.
Michael Vogelbacher