3. future!publish: Berlin – 25./26. Januar 2018

future!publish - Blog

9
Jan

Unsere Referenten stellen sich vor: Björn Barleben

Björn Barleben stellt am 25. Januar die „pblsh software“ vor, eine nutzerfreundliche E-Commerce-Lösung für Verlage, Self-Publisher und Autoren.

© des Fotos: Michel Kreuz

Wer bist du?

Björn Barleben hat als Medienwissenschaftler mehrjährige Erfahrung in der Buch- und Magazinverlagsbranche und dort in den letzten Jahren primär Digitalisierungs- und Transformationsprojekte innerhalb von Verlagen geleitet. 2017 führte eines dieser Projekte zur Ausgründung von „pblsh software“ – einem Softwareunternehmen, das kundenfreundliche Lösungen für einen modernen Direktvertrieb von Verlagen und Medienunternehmen anbietet.

 

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Events wie die future!publish sind aus meiner Sicht enorm wichtig für eine Branche, die unmittelbar vor disruptiven Herausforderungen steht bzw. diese schon längst bewältigen muss.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Einen offenen und innovationsgerichteten Austausch, der eine Branche aufzeigt, die bereit ist, ins Unbekannte aufzubrechen und Risiken einzugehen, sowie gleichzeitig beginnt, Digitalisierung in ihrer Ganzheitlichkeit zu begreifen und entsprechend zu handeln.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Unternehmen, sei es aus der Verlagsbranche oder branchenfremd, die ausprobieren, einfach machen und damit eingefahrene, branchenübliche Verhaltensmuster aufbrechen: eben disruptive Geschäftsmodelle von Unternehmer*innen, für die iteratives Hinterfragen eigener Handlungen und externer Muster zum Arbeitsalltag gehört.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Kulturell: Mut. Transparenz. Netzwerkdenken. Technisch: User-centric. Voice.

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Die nötige Weitsicht und eine größere Bereitschaft, noch heute neue, innovative Dinge und Möglichkeiten auszuprobieren, sie schnell anzugehen und bei Misserfolgen transparent mit ihnen umzugehen. Nur so werden Brancheninnovationen aus der Branche selbst entstehen können.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Die Professionalisierung innovativer Geschäftsmodelle durch eine verstärkte Förderung und größerer Gewichtung von Forschung und Entwicklung. Sei es über Netzwerkpartnerschaften, Inkubatoren, Aus- und Neugründungen oder mittels professioneller Accelerator, die Innovationen kontinuierlich und strategisch vorantreiben.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Einer Kultur des Abwartens und Zauderns. Dafür bewegen sich die Dinge zu schnell, als dass wir uns das leisten könnten.