5. future!publish: Berlin – 30./31. Januar 2020

future!publish - Blog

17
Jan

Unsere Referent*innen stellen sich vor – heute: Edgar Rodehack

Edgar Rodehack leitet am 25. Januar um 11:45 Uhr eine Open Space-Session zum Thema „Wie lässt sich der Wandel gut gestalten? Wie bleiben wir wettbewerbsfähig?“

© Jan Ingenhaag

Die Open Space-Session bietet den Teilnehmer*innen Gelegenheit, über die eigene Branche zu reflektieren und sich über neue Ideen, Herangehensweisen und Strategien auszutauschen, durch die die Branche bei alten und neuen Zielgruppen attraktiv bleiben kann.

Wer bist du?

Ich bin Organisationsberater und Coach, der seine beruflichen Wurzeln in der Buchwelt hat. Inzwischen arbeite ich zwar branchenübergreifend, mir macht es aber nach wie vor sehr viel Spaß, auch mit Buchmenschen zu arbeiten. Und dies umso mehr, als dass nach meinem Gefühl immer mehr Menschen und Firmen hier (endlich) erkennen, dass die Schwerpunkte meiner Arbeit – agilere Formen der Zusammenarbeit – auch für sie sehr wichtig, vielleicht sogar überlebenswichtig sind.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent?

Weil die Konferenz Spaß macht, spannende Themen behandelt und den Austausch mit guten, engagierten Menschen ermöglicht. Es ist einfach ein schöner, angenehmer und professioneller Rahmen, den die Organisatoren geben. Das Beste aber ist, dass die future!publish mit Ansage die Zukunft in den Blick nimmt. Das kann die Branche in diesen Zeiten brauchen – finde ich.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Das, was ich jedes Jahr erwarte: Gute Gespräche, gute Kontakte, gute Ideen und Impulse. Bislang wurde ich nicht enttäuscht.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Auch ich werde natürlich mit Spannung beobachten, was der Branche einfällt, um das wirklich ernste Problem anzugehen, dass in ein paar Jahren die klassische, gut situierte und betuchte Leser- und Käuferschicht verschwindet und die interessanten Zielgruppen ja inzwischen schon längst bei den großen, etablierten Plattformanbietern sind.

Was also wird Verlagen und Buchhandlungen dazu einfallen? Was werden sie tun, um ihre Existenz zu sichern? Werden sie sich neue, lukrative Spielfelder eröffnen? Welche Produkte, Services und Angebote werden sie ausprobieren? Welche werden sich durchsetzen? Und – das ist für mich natürlich besonders spannend: Wie werden sie das Ganze organisatorisch lösen?

Denn eines ist für mich klar: So wie bisher werden sie dabei keinesfalls weiterarbeiten können. Bislang sind Unternehmen aus der Branche ja mit dem Ziel organisiert, maximale Stabilität zu erhalten. Das ist natürlich im Wandel hinderlich. Deshalb wird das auf die eine oder andere Art geändert werden. Wie auch immer all das geschieht: Ich wünsche allen Beteiligten, dass ihnen der Wandel auf eine gute Art und Weise gelingt.