3. future!publish: Berlin – 25./26. Januar 2018

future!publish – Blog

Unsere Referenten stellen sich vor: Christian Marchsreiter

Christian Marchsreiter stellt am 26. Januar in einem Kurzvortrag die Web-App „SMASHDOCs“ vor.

Wer bist du?

Ich bin Gründer und Geschäftsführer der smartwork solutions GmbH München. Wir entwickeln und vermarkten die Web-App SMASHDOCs. Mit der intelligenten Textverarbeitung kann man gemeinsam Dokumente erstellen, überarbeiten und produzieren – nur viel schneller als bisher.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Wir treffen als junges Unternehmen mit unserer Lösung besonders im Publishingumfeld oftmals auf stark tradierte Wertschöpfungsmethoden. Unser Ansatz erfordert jedoch neues Denken und Offenheit für radikalen Wandel in den Prozessketten. Hier auf der future!publish sehen wir die Chance auf einen Dialog mit technologieaffinen Anwendern und Entscheidern, welche Disruption eher als Chance, denn als Bedrohung wahrnehmen.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

In erster Linie die Pflege alter und neuer Kontakte sowie den Austausch mit weltoffenen Menschen. Von den Veranstaltern wünsche ich mir Rahmenbedingungen für dialogorientierte Formate, also viele Alternativen zum klassischen Frontalvortrag. Und ganz wichtig: Hauptstadtatmosphäre und ein cooles Abendevent. 😉

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Nach dem Hype der „Digitalisierung von Oberflächen“ (E-Books) stehen wir aktuell vor den Herausforderungen der Digitalisierung von Prozessen und vor allem von Geschäftsmodellen. Das ist besonders spannend, da von den Entscheidern interdisziplinäres Denken und die Abkehr von Perfektion gefordert werden. Auf Anwenderebene gewinnen zunehmend die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sowie die Schnelligkeit im Umgang mit digitalen Werkzeugen an Bedeutung. Wichtige Technologieentwicklungen für die Branche sind weiterhin Standardisierung und OpenSource bei Formaten und Werkzeugen.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Stay hungry, never stop being curious!

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Mehr Mut für Entscheider! Die innere Sicherheit, das Richtige zu tun, statt es richtig zu tun, kann nur auf Basis einer technologieoffenen Marktbeobachtung, Neugier und Erfahrung entstehen. Nur wer die Chancen rechtzeitig erkennt, kann auch mit Risiken umgehen!

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Organisation von Zusammenarbeit, Nutzung digitaler Werkzeuge, Verlassen des Silodenkens: Verlage müssen sich von Produktanbietern hin zu Community-Managern entwickeln!

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Vendor-Log-in und globale Monopolisierung bei Content- und Serviceanbietern durch die „FAANG-Phalanx“ (Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google) sind nicht aufhaltbar. Alternativen zur „Kaninchen-vor-der-Schlange-Starre“ können hier beispielsweise aus Sicht kleinerer Marktteilnehmer die gezielte Integration von Regionalität ins Netz oder die Zusammenführung von analogen und digitalen Inhalten in ein durchgängiges Kundenerlebnis sein.

Unsere Referenten stellen sich vor: Sebastian Wiemer

Sebastian Wiemer hält am 26. Januar einen Vortrag zum Thema „Von Null auf Eins – Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung“.

Wer bist du?

Sebastian Wiemer, Senior Business Development Manager bei der adesso AG. Seit 20 Jahren in der Verlagsbranche, seit 30 Jahren in der Entwicklung tätig. Interessen sind Verlagswesen, Lösungen im Prozessmanagement und Projektmanagement.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Wir möchten gerne von unseren Innovationen berichten und damit Impulse für die Branche geben.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Austausch interessanter und innovativer Ideen mit Mitbewerbern und Kunden.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Prozessmanagement mit BPMN und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsideen wie zum Beispiel B2B-Datenservices oder Process-Outsourcing durch Verlage.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Digitalisierung, Prozessmanagement

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Gute Ideen für neue Geschäftsfelder und den Mut, diesen Ideen auch Taten folgen zu lassen.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Die Digitalisierung: Da diese für mich nicht „aus Buch mach E-Book“ bedeutet, sondern dass Verlage ihre individuellen Kernkompetenzen im Vergleich zum Wettbewerb verstehen und diese in digitalen Geschäftsmodellen neu definieren.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Das digitale Geschäft bringt dominierende Player (wie Google, Apple, Amazon, Facebook, Twitter, …) hervor, die das digitale Geschäft kontrollieren und das Innovationstempo vorgeben.

future!publish 2018: Wir wünschen schöne Feiertage! 

future!publish wünscht Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen schöne Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Buchen Sie jetzt Ihr Ticket und profitieren Sie von unserem Weihnachtsangebot! Unter allen Buchungen bis zum 21.12.17 verlosen wir eine Übernachtung vom 25. auf den 26.1.2018 in Berlin in einem Hotel der gehobenen Kategorie.

Neben den 40 Vorträgen und Workshops rund um Marketing, Vertrieb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Digitalisierung und Verkauf freuen wir uns auf die Verleihung des Deutschen Buchtrailer Awards, für den fast 200 Beiträge eingereicht wurden. Ausgezeichnet wird außerdem der Preisträger des digivis Contest – Digitales sichtbar machen, in Kooperation mit Projekt Zukunft und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin Brandenburg.

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future!publish ist der Kongress zur Zukunft des Publizierens. Der Kongress präsentiert innovative Formen des Publizierens, neue Ideen für das Marketing und starke Impulse für den Verkauf. Die future!publish hatte 2016 ihre Premiere und findet am 25./26. Januar 2018 zum dritten Mal statt. Pro Veranstaltung kommen rund 300 Fachbesucher*innen aus Buchverlagen, Buchhandlungen, Dienstleistungsunternehmen sowie dem universitären Bereich nach Berlin. Ausrichter der future!publish ist die Berliner PR-Agentur Literaturtest.

Ihr Team der future!publish

#fpbln18

Kontakt:

Literaturtest
Adalbertstraße 5
10999 Berlin
Tel. +49 (0)30-531 40 70-0
Fax +49 (0)30-531 40 70-99
futurepublish@literaturtest.de
http://futurepublish.berlin


Die future!publish 2018 wird unterstützt von:

BörsenvereinPZEFRE

New Books  FBM   IG Digital

HGVMVBPondus

adesso    Ökosmashdocs

Unsere Referenten stellen sich vor: Steffen Meier

Steffen Meier hält am 26. Januar zusammen mit Roland Große Holtforth einen Vortrag zum Thema „Kennzahlen für die Praxis – ‚Digitale‘ Verlagsumsätze und KPI im Marketing“ sowie einen Kurzvortrag zum Thema „Digitale Sprachassistenten“.

© des Fotos: Vedat Demirdöven

Wer bist du?

Ich bin Herausgeber des Branchenmagazins „digital publishing report“, freiberuflich als Berater tätig, in der Vergangenheit in verschiedenen Führungspositionen in Verlagen, Agenturen und Software-Unternehmen.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Weil es für mich der richtige Ort ist, Zukunftsthemen zu platzieren und auf Augenhöhe zu diskutieren.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Neuen Input, was zukünftige Entwicklungen angeht – und natürlich der kollegiale, offene Austausch darüber.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Dass Technologien und Produkte immer mehr ins Web migrieren, Stichwort „Books in Browsers“ (Produkt) oder „PrintCSS“ (Produktionstechnologien im Web). Rechtemanagement über Blockchain-Technologien genauso wie multimodale Interaktion mit Geräten, also Gesten, Berührung, vor allem aber Sprache.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Books in Browsers, Blockchain, KI, IoT, digitale Sprachassistenten.

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Mut. Lust zur Kreativität. Kein „das haben wir schon immer so gemacht“ mehr.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Am Ende des Tages ist es unabhängig von allen coolen Technologien der Mut, mal etwas auszuprobieren und auch das nötige Quäntchen Kreativität und Fantasie – vor allem aber Offenheit statt enger Stirn.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Dem vom Verband, angekoppelten Branchenmagazinen und vom Buchhandel kolportierte Schlachtruf „Print lebt!“, vor allem mit Blick auf die Entwicklung des E-Book-Markts. Das ist ein Blick in die komplett falsche Richtung, was Entwicklungen angeht. Und es bildet nur einen Teil des Produzentenmarkts ab, Autoren und Verlage können sich mit Blick auf die nächsten zehn bis zwanzig Jahre mit Sicherheit nicht darauf verlassen, dass man von einer einzigen Produktform auskömmlich leben kann.

Unsere Referenten stellen sich vor: Bastian Rang

Bastian Rang (ipunkt Business Solutions) wird in einem Workshop am Freitag das Thema „‚Wir vermarkten einen Papierflieger!‘ – So profitieren Verlage vom Konzept der Themenplattformen“ behandeln.

Wer bist du? 

Ich bin Bastian Rang – Geschäftsführer von ipunkt Business Solutions, Fachbuchautor und Verlagsmensch.

Bereits während meines Studiums der Wirtschaftsinformatik habe ich gemeinsam mit meinem Kompagnon ipunkt gegründet. Parallel zu meiner Tätigkeit im eigenen Unternehmen, habe ich als Projektleiter den Digitalisierungsprozess in einem Fachverlag begleitet und war als Fachbuchautor tätig. Heute entwickle ich digitale Geschäftsmodelle und setze gemeinsam mit meinem Team technische Lösungen für Buch- und Zeitungsverlage um.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in? 

Die future!publish hat sich in nur ganz wenigen Jahren zu einer der spannendsten Veranstaltungen der Branche entwickelt. Der Blick auf das Programm der vergangenen future!publish zeigt, dass die Themen am Puls der Zeit sind. ipunkt möchte die Debatte darüber, wie Verlage morgen und übermorgen Geld verdienen, aktiv mitgestalten.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

In erster Linie wünsche ich mir ein Meer an Papierfliegern am Ende meines Workshops. Darüber hinaus freue ich mich sehr auf die Vorträge und Workshops der Kollegen und natürlich den Austausch mit neuen und alten Kontakten.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend? 

Auf der technische Seiten bin ich fasziniert von allen Projekten, die sich mit künstlicher Intelligenz im redaktionellen Umfeld beschäftigen. Bei dem Thema stoßen die neue und alte Welt wirklich aufeinander. Während einige die Entwicklung ausschließlich als Risiko verstehen, sehen andere große Chancen. Hier zeigt sich, wie offen die Verlage für technische Innovationen sind.
Auf der journalistischen und wirtschaftlichen Seite verfolge ich den Wandel der Autoren- und Redakteurrolle weg vom “Texteschreiber” hin zum Inputgeber oder Wissensübermittler. Branchenübergreifend werden sich ganz neue Redaktionskonzepte entwickeln.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

#aijournalism #papierflieger #themenwelten

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Ich wünsche uns allen das Selbstvertrauen, nicht nur die Risiken der Digitalisierung zu sehen, sondern die Chancen aktiver zu nutzen.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

E-Books sind mehr als eine einfache 1:1 Kopie des gedruckten Buchs. Es ist eben nicht nur das Medium, das sich gewandelt hat. E-Books haben das Potenzial, Geschichten weiter und anders zu erzählen. Es gibt wenige Projekte, die mit ihren Inhalten die Möglichkeiten des E-Books ausschöpfen.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber? 

Mir fällt keine Entwicklung ein, der ich wirklich kritisch gegenüber stehe. Anders möchte ich es mal ganz überspitzt formulieren: Die Branche geht mit so zaghaften Schritten in Richtung Zukunft, dass es keine Entwicklung gibt, die so dynamisch ist, dass sie völlig falsch laufen könnte.

Noch eine Ergänzung zur dritten Frage: Die Gegenargumente und der Austausch zu dieser These, das ist wohl das, worauf ich mich bei der future!publish 2018 am meisten freuen.

Unsere Referenten stellen sich vor: Hermann Eckel

Hermann Eckel (Geschäftsleiter der tolino media) spricht am 26. Januar über Kunden-Communitys.

Wer bist du?

Hermann Eckel, Geschäftsleiter der tolino media GmbH in München, die verantwortlich ist für den Content auf der tolino-Plattform.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Ich habe die future!publish selber als Teilnehmer als eine sehr spannende und Gewinn bringende Konferenz erlebt und möchte daher nun meinerseits etwas zum Programm beitragen.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Die Erwartung an Konferenzen hat sich berechtigterweise dahin gehend gewandelt, dass die Teilnehmer nicht mehr nur „beschallt“ werden, sondern möglichst handfeste Take-aways und Anleitungen mitnehmen möchten. Und genau das erhoffe ich mir selbst auch. Inhaltlich freue ich mich vor allem wieder auf wertvolle Impulse in Sachen Digitalisierung der Medien.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Vieles! Z.B. Self-Publishing, Leser-Autoren-Communities, Chat-Novellen, User-generated Content, personalisierte Angebote, kundenzentrierte Innovationsansätze, Technologieentwicklungen wie VR/AR, Blockchains und data-driven Publishing & Marketing …

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Eine noch größere Offenheit gegenüber sämtlichen Digitalisierungstrends. Wobei ja Digitalisierung nicht bedeutet, irgendwann nur noch Dateien zu produzieren, wie irrtümlich häufig gedacht wird. Vielmehr geht es darum, digitale Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten so zu nutzen, dass damit am Ende alle Kunden genau das bekommen, was sie wirklich wollen – und das können auch sehr hochpreisige, individuell gestaltete Prachtausgaben oder Wochenenden mit ihrer Lieblingsautorin sein.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Dass man vor lauter Trends und Hypes nicht vergisst, worum es eigentlich geht: Geschichten zu erzählen bzw. zu lesen/hören und Lehrinhalte zur Verfügung zu stellen, egal in welchem Zuschnitt und auf welchem Kanal.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Exklusiven Plattformmonopolen (Stichwort „Internetgiganten“).

Unsere Referenten stellen sich vor: Dr. Lutz Kreutzer

Dr. Lutz Kreutzer stellt am 26. Januar in einem Kurzvortrag den Self-Publishing-Day vor.

Wer bist du?

Mein Name ist Dr. Lutz Kreutzer, ich bin der Veranstalter des Self-Publishing-Day (SP-Day), das ist der wichtigste jährliche Konvent für Self-Publisher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Der Self-Publishing-Day findet zum 5. Mal am 26. Mai 2018 in Düsseldorf statt. Hier treffen Anfänger mit Bestsellerautoren, Verlagsscouts und Literaturagenten sowie Sponsoren aus der SP-Branche zusammen. In Workshops und Vorträgen werden neueste Trends sowie spezielle Themen für die Autoren aufgegriffen, vom Buchmarketing über Persönlichkeitsweiterbildung bis zu technischen Beiträgen für den Selbstverlag.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

future!publish ist ein moderner Kongress, der wie ein groß angelegtes Brainstorming für die Buchbranche ist. Das interessiert natürlich auch die Self-Publishing-Szene. Daher glaube ich, dass es wichtig ist, daran teilzunehmen und den Self-Publishing-Day zu repräsentieren.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Neue Kontakte zu knüpfen, aber auch Trends aufzuspüren, denn die Branche wird sich in Zukunft rasant verändern.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Ganz klar: Die Entwicklung des Self-Publishing und dessen Schnittstellen zur Verlagswelt.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Self-Publishing-Day 2018

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Ich wünsche mir, dass die gegenseitigen Ressentiments zwischen dem Self-Publishing einerseits und Teilen der Verlagswelt andererseits allmählich abgebaut werden. Hierzu möchte ich gerne als sogenannter „Hybrid-Autor“ und Veranstalter des Self-Publishing-Day meinen Beitrag leisten. Ich glaube, dass irgendwann nicht mehr unterschieden wird, ob SP-Autor oder Verlagsautor, sondern dass es dann nur noch „Autoren“ gibt, weil die meisten Autoren dann beides machen werden.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Auch hier kann ich nur sagen, dass mir das Self-Publishing besonders am Herzen liegt. Denn für die Autoren ergeben sich ganz neue Möglichkeiten und Freiheiten, die in der klassischen Verlagsbranche (noch) nicht geboten werden. Ich glaube, dass viele Verlage noch stärker umdenken werden und erkennen, dass die Entwicklung des Self-Publishing für das Verlagswesen keine harte Konkurrenz, sondern eine große Chance ist.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Dumpingpreise mancher Autoren sind Gift für das Self-Publishing. Außerdem: Monopolstellungen von Online-Plattform-Betreibern einerseits und die Allmacht mancher Verlage andererseits sind nicht unbedingt gut für die Buchbranche. Ich plädiere neben dem Mainstream für Vielfalt, gerade mit Nischen und Sparten, alles braucht seinen Platz. Das eine darf das andere nicht fressen. Denn Literatur und Kreativwirtschaft sind wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Und sie leben unter anderem vom Außergewöhnlichen, Verrückten und vom Seltenen.

Unsere Referenten stellen sich vor: Uwe Kalkowski

Uwe Kalkowski hält am 25. Januar zusammen mit Ute Nöth einen Vortrag zum Thema „Erwartungs.Haltung – Buchblogger treffen auf Blogger-Relations“.

© des Fotos: Vera Prinz

Wer bist du?

Mein Name ist Uwe Kalkowski und ich blogge als Kaffeehaussitzer über Bücher, Literatur und Leseerlebnisse. Den Blog gibt es seit 2013, auf der Frankfurter Buchmesse 2017 wurde er mit dem erstmals vergebenen Buchblog-Award ausgezeichnet. Auch beruflich bin ich in der Buchbranche tätig, aber als Marketingleiter eines juristischen Fachverlags auf einem ganz anderen Gebiet. Bei der future!publish spreche ich zusammen mit Ute Nöth – die beim Carlsen Verlag den Bereich Blogger Relations betreut – über das Zusammenspiel zwischen Buchbloggern und Verlagen.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Als 1993 meine Buchhändlerlehre startete, lernte ich den Umgang mit dem gedruckten VlB und verwaltete Zeitschriftenabos mit Karteikarten. Das Höchstmaß an Technik war die allabendliche Datenfernübertragung per Modem, um den Buchgrossisten die Tagesbestellungen zukommen zu lassen. Seitdem hat sich die Welt grundlegend verändert und ich empfinde es als Privileg, in dieser Epoche des Umbruchs zu leben. Den technischen Wandel zu nutzen, ihn mitzugestalten, die Chancen, die er bietet, zu erkennen, ohne die Gefahren außer Acht zu lassen, seinen eigenen Horizont ständig zu erweitern – das ist das Faszinierende unserer Zeit. Für die Buchbranche hat sich die future!publish als ein wichtiger Treffpunkt etabliert; deshalb freue ich mich sehr, dieses Jahr als Referent dabei zu sein.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Ich wünsche mir inspirierende Gedanken, die mich über den eigenen Tellerrand blicken lassen, spannende Gespräche, Vernetzung mit anderen Akteuren der Buch- und Medienbranche. Und eine gute Zeit mit netten Menschen.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein
findest du besonders spannend?

Als Buchblogger beschäftigt mich das Thema Literaturvermittlung im Netz sehr und ich sehe hier spannende Entwicklungen. Wie etwa im Konzept des Online-Magazins tell, in dem Feuilleton und Blog verschmelzen; es steht sozusagen für das Beste aus beiden Welten.

Auf BuchMarkt.de stelle ich monatlich eine Netzrückblick-Kolumne zusammen, in der Fundstücke aus den unterschiedlichsten Literaturblogs präsentiert werden. Jeden Monat stoße ich dabei auf großartige Texte, gelungene Buchbesprechungen, Beiträge, die sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen – es ist ein stetiger Strom lesenswerter Blogartikel, der durch das Netz fließt. Das begeistert mich und sorgt für viel frischen Wind im Literaturbetrieb. Man muss nur die Fenster öffnen, um diesen Wind hineinwehen zu lassen.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Vernetzung, Kooperation, weiteres und stärkeres Zusammenwachsen der analogen und digitalen Welt.

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Die ermüdenden Diskussionen um „Print vs. Digital“ sind zum Glück weniger geworden. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren beide Welten immer mehr zu einer einzigen zusammenwachsen, in der es vor allem um eines geht: um Inhalte, die Lesern auf unterschiedlichste Art und Weise angeboten werden. So fest ich davon überzeugt bin, dass für manche Formate die elektronische Form besser geeignet ist, so wenig glaube ich als zutiefst haptischer Mensch, dass gedruckte Bücher jemals verschwinden werden. Das ist für mich auch einer der Reize des Bloggens: Alle Möglichkeiten der digitalen Kommunikation nutzen, um auf gedruckte Bücher aufmerksam zu machen.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

In kaum einem Land ist die Buchhandelsdichte höher als bei uns, genauso wie es neben den großen Konzernverlagen auch eine Fülle experimentierfreudiger Independent-Verlage gibt. Diese Vielfalt und Individualität gilt es, zu erhalten, denn sie ist bedroht. Auch wenn der steuervermeidende und infrastrukturzerstörende Gemischtwarenhändler aus Seattle gehörig Schwung in die digitale Entwicklung wie auch in das Serviceverständnis des Einzelhandels gebracht hat, ist dessen knallharter Verdrängungswettbewerb für mich eine der größten Gefahren für literarische Vielfalt. Und dabei als Mittelstandskiller gleichzeitig Teil eines gesamtgesellschaftlichen Problems. Denn mittelständische Betriebe sind das Rückgrat unserer gesellschaftlichen Stabilität. Verschwindet der Mittelstand, veröden ganze Landstriche – und Strukturen zerbrechen. So werden unsere Konsumentscheidungen mehr und mehr zu einer Abstimmung darüber, in was für einer Gesellschaft wir leben möchten. Deshalb beende ich jeden Blogbeitrag mit dem Hashtag #SupportYourLocalBookstore.

Dabei kann es aber nicht einfach nur um einen Bestandsschutz gehen, denn gleichzeitig erwarte ich als Kunde von einem Buchladen der Zukunft neben einem selbstverständlichen guten Service ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment, das die Entdeckung neuer Autoren und neuer Inhalte ermöglicht. Dazu gehören Lesungen und andere Veranstaltungen, Informationen per Newsletter und sozialen Medien, Aktionen, Engagement im Stadtteil und vieles mehr. All das macht eine Buchhandlung zu einer Kulturtankstelle. Und so wie die meisten Verlage die Zusammenarbeit mit Literaturbloggern entdeckt haben, so würde ich mir das auch im Buchhandelsbereich mehr wünschen.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Schaut man auf die Entwicklungen der letzten zwei, drei Jahre zurück, dann hat man das Gefühl, dass Politik und Rechtsprechung dabei sind, sich auf die Verlagsbranche einzuschießen. Von der ignoranten E-Bundle-Besteuerung über das alle Verlage über einen Kamm scherende VG-Wort-Urteil bis hin zur Urheberrechtsreform: Verlage werden in die Rolle reiner Verwerter gedrängt, ihre verlegerische Leistung nicht gewürdigt.

Gerade im Wissenschaftsbereich ist die teilweise Aushebelung des Eigentumsrechts der Verlage durch die Urheberrechtsreform eklatant. Man könnte auch sagen: Anstatt Bibliotheken mit vernünftigen Budgets auszustatten, soll zukünftig über den Weg der Gesetzgebung auf Inhalte zugegriffen werden.

Diese Entwicklungen bereiten mir Sorge, ebenso wie die kritische Betrachtung der Buchpreisbindung seitens der EU-Kommission. Denn nur diese Buchpreisbindung steht zwischen dem oben genannten dichten Buchhandelsnetz – und damit auch der Sichtbarkeit von Literatur im öffentlichen Raum – und dem Einheitsbrei algorithmusgesteuerter Buchempfehlungen.

Unsere Referenten stellen sich vor: Alexander Haffner

Alexander Haffner hält am 26. Januar zusammen mit Daniela Geyer einen Workshop zum Thema „Metadaten, Standards, Datenströme – pain or gain?“.

Wer bist du?

Als Metadatenspezialist bin ich ein Freund von hoher Datenqualität sowie von Interoperabilität und Standardisierung in der Branche.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent?

Um aktuelle Möglichkeiten für die Produktbekanntmachung und Vermarktung sowie um Wege zum Informationsaustausch in der Branche generell vorzustellen.

 

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Mit Menschen zu den Themen Branchenstandards und Austausch von Metadaten ins Gespräch zu kommen.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Markenbildung und deren Verbreitung. Neben der Vermarktung einzelner Produkte erkennen wir ein zunehmendes Interesse daran, noch stärker den Verlag aber vor allem deutlich mehr Autoren als Marke zu etablieren.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Sichtbarkeit und Auffindbarkeit.

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Geht Ideen für neue Investitionsfelder mutig an!

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Die eindeutige Identifikation und zentrale Beschreibung von Urhebern: Wenn Autoren und Verlage alle Angaben zum Urheber (Biografie, Lesungen etc.) zentral pflegen können, kann ein Shop diese Informationen on-the-fly übernehmen. So lässt sich alles von und über eine Person ganz einfach auf einen Blick in beliebigen Plattformen finden.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Keine Antwort.

Unsere Referenten stellen sich vor: Jakob Jochmann

Jakob Jochmann hält am 26. Januar einen Vortrag zum Thema „Die Hackerkultur – neue Wege für eine alte Kulturtechnik“.

© des Fotos: Jakob Jochmann

Wer bist du?

Ich heiße Jakob Jochmann und bin Kommunikationsarchitekt, Designer und Hacker. Das ist zumindest die Jobbeschreibung, die zu den verschiedenen Stationen meiner Tätigkeit als Berater und Dienstleister passt. So konnte ich Erfahrung sammeln, die ich mit pixelcraftbooks in den Dienst der Arbeit für schöne Leseerfahrungen stelle. Mit dem wieder aufgegriffenen Standbein in der Unternehmensberatung finanziere ich die Experimente im Labor von pixelcraftbooks.

 

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Ich habe die letzte future!publish in angenehmer Erinnerung. Dummerweise ist diese nun schon zwei Jahre her, weil ich im vergangenen Jahr krankheitsbedingt ausgefallen bin. Ich glaube jedenfalls, dass sich hier ein außergewöhnliches Publikum trifft, und möchte mit diesen selten tollen Menschen ein Experiment zu gemeinsamem kreativen Schaffen wagen. Vielleicht sogar etwas hacken.

Was wünschst oder erhoffst du dir von der future!publish?

Ich habe bei der letzten future!publish viele anregende Gespräche geführt. Es war die Bereitschaft der Besucher*innen zu spüren, über den Tellerrand der Buchbranche hinauszuschauen und sich mit der Avantgarde digitaler Publikation zu beschäftigen. Ich hoffe, dieser Aufgeschlossenheit wieder zu begegnen. Daher bin ich gespannt, an welche Entwicklungen ich anknüpfen kann.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Ich finde es spannend, dass der digitale Wandel mittlerweile Mainstream geworden ist. So sehr, dass ab und an Projekte jenseits des Mainstreams möglich geworden sind. Die Bereitschaft für Experimente scheint mir in kleinen Dosen jetzt auch bei den großen Branchenvertretern angekommen zu sein. Und damit gibt es auf einmal Budgets dafür, Neues mit nachhaltiger Wirkung selbst zu schaffen, statt Innovation immer nur zu importieren.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

#Transmedia-Revival #Voice-First

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Weitsichtigkeit. Die nächste Umbruchwelle im Konsumverhalten rollt auf die Medienbranche zu. Gespeist von Technologien, die man schon fast vergessen hat, weil sie so lange schon als das nächste Ding angekündigt waren. Deren Wirkmacht gilt es erst mal, zu erkennen. Das blöde an Umbrüchen ist ja, dass sie erst schleichend bzw. langsam beginnen und dann urplötzlich auftauchen.

Welches Thema, welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Mein Steckenpferd sind User Interfaces. Als wichtiger Trend interessieren mich alternative Publishingmodelle und Distributionskanäle für Inhalte, weil insbesondere digitale Inhalte mit immer neuen digitalen Angeboten um Aufmerksamkeit konkurrieren. Da wäre es schon schön, wenn die Buchbranche gestalterisch mitwirkt.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Ich habe das Gefühl, dass interessante und wertvolle Stimmen der Branche verloren gegangen sind. Es mag bei meinen nur sporadischen Messebesuchen in diesem Jahr eine verzerrte Wahrnehmung gewesen sein, aber ich habe an einigen Stellen Resignation wahrgenommen.

Unsere Referentinnen stellen sich vor: Stefanie Quade

Stefanie Quade bietet am 25. Januar zusammen mit Okke Schlüter einen Workshop zum Thema „Design Thinking – den Kundennutzen einer Innovationsidee erfahrbar machen“ an. 

© des Fotos: FotoGrafArte – Iryna Ugryumova

Wer bist du?

Ich bin Stefanie Quade. Ich berate Unternehmen rund um Themen der digitalen Transformation und des digitalen Lernens, insbesondere agiles Innovationsmanagement und Blended Learning – genau zu diesen Themen forsche und lehre ich auch an Hochschulen der Wirtschafts- und Medienwissenschaften!

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Ich bin sehr gern hier – im letzten Jahr hatten wir einen wahnsinnig tollen Austausch mit vielen Teilnehmer*innen über unseren Workshop hinaus – da sind neben neuen beruflichen Kontakten sogar Freundschaften entstanden!

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Ich wünsche mir noch mehr Zeit für offene Formate, wie zum Beispiel ein Barcamp, damit dieses wertvolle Wissen dieser future!publish-Community noch besser untereinander vernetzt werden kann und so noch mehr Neues entsteht für unsere Branche!

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Das ganze Thema Data Literacy, das ich auch im Hochschulforum Digitalisierung im Expertengremium vertrete, zieht sich durch alle Bereiche. Auch die Verlags- und Kreativwirtschaft lernt den Umgang mit Big Data, um ihre Geschäftsmodelle zu erweitern.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

#bleiben #sie #inspiriert #designagility

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Never stop learning!

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Ich habe den Eindruck, dass die Bereitschaft und der Bedarf, sich noch besser zu vernetzen und das Wissen untereinander zu teilen, mittlerweile stark zugenommen haben. Medienschaffende schätzen einander sehr, genau deshalb schätzen alle die future!publish so sehr – und viele haben erkannt, dass sie gemeinsam wirklich mehr erreichen können als allein. Ich bin überzeugt davon, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Innovationen, die zwar mit neuen Methoden, aber dann letztendlich doch ohne echte Kundenbefragungen oder-beobachtungen an der Zielgruppe vorbei entwickelt werden.

Unsere Referenten stellen sich vor: Dr. Ralph Oliver Graef

Dr. Ralph Oliver Graef hält am 25. Januar einen Vortrag zum Thema „Jahresupdate 2018 – das Recht der E-Books und des Electronic Publishing“.

© des Fotos: Alfred Steffen

Wer bist du?

Ich bin Medienanwalt, meine Schwerpunkte liegen in der Beratung der Verlagsbranche (Buch und Zeitung bzw. Zeitschrift) sowie der Film- und Fernsehbranche.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Future!publish ist ein cooles, zukunftsfähiges Konzept. Von hier können neue, innovative Ideen für die Verlagsbranche ausgehen.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr? 

Genau das: neue, innovative Ideen für die Verlagsbranche.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Digitale Geschäftsmodelle.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Ich verweise auf das Stichwortregister meines Lehrbuches zum Recht der E-Books. 🙂

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Mut für neue Wege und Selbstbewusstsein ob des Erreichten.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbrancheliegt dir besonders am Herzen und warum?

Ich beschäftige mich seit Langem mit digitalen Geschäftsmodellen und wünsche E-Books, enhanced E-Books und sonstigen Formen des elektronischen Publizierens jeden Erfolg.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Der Abschaffung des gedruckten Buches.