3. future!publish: Berlin – 25./26. Januar 2018

future!publish - Blog

24
Okt

Unsere Referenten stellen sich vor: Leander Wattig

Leander Wattig hält am 25. Januar einen Vortrag über „Eventmarketing im Publishing – Erfolgsfaktoren & Best Practices“.

 

Wer bist du?

Ich bin Leander Wattig und habe einen recht klassischen Branchenhintergrund, denn ich habe Verlagswirtschaft studiert. Danach habe ich mich voll auf Digitalthemen im Publishing gestürzt und bin seit 10 Jahren als Blogger und Berater im Bereich Marketing tätig. Parallel habe ich über die Jahre aber auch die verschiedensten Eventformate entwickelt und bin seit 2015 mit ORBANISM schwerpunktmäßig als Eventkonzepter und Publisher aktiv. Wir sehen uns als „Verlag für Veranstaltungen“. Daneben engagiere ich mich seit 2010 als Vorstandsmitglied der Theodor Fontane Gesellschaft und seit 2014 als Dozent an der Universität der Künste Berlin.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent/in?

Ich war von Anfang an im Beirat dabei und da ich inzwischen stark im Bereich Event-Marketing und Live-Kommunikation aktiv bin und diese Themen für die Branche immer wichtiger werden, liegt es nahe, sie als Vortragsthema einzubringen.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Ich möchte mit dem interessanten Publikum der future!publish – wie sonst auch – zu den genannten Themen in den Dialog kommen und darüber auch das Bewusstsein stärken, dass der direkte Kundenkontakt in allen Formen wichtig ist und künftig noch wichtiger werden wird.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Ich finde spannend, wie wir über den Umweg des Digitalen das Analoge wiederentdecken. Letztlich sind viele der Entwicklungen, die wir im Bereich Social Media gesehen haben, ja sehr nahe angelehnt an natürliche Kommunikationsbedürfnisse, die in Zeiten der Massenmedien technologisch einfach so nicht darstellbar waren. So ist es gewissermaßen logisch, nun auch in den analogen Raum zu gehen und diesen mit all den neuen Tools zu befruchten.

Was sind deine Stichworte für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft im Jahr 2018?

Liebe. Mut. Erfolg.

Was wünschst du dir für die Verlags-, Kultur- und/oder Kreativwirtschaft für das Jahr 2018?

Zwei Themen finde ich vor allem wichtig. Nachhaltige Geschäftsmodelle, weil ohne dieses Fundament gar nichts geht. Da heißt es, fortwährend zu erproben und zu messen und anzupassen. Ebenso finde ich aber spannend und wichtig zu diskutieren, wo man eigentlich als Branche insgesamt so hin möchte. Also die Kulturfrage. Das ist ja auch für eine Konferenz wie die future!publish, die sich stark an die Buchbranche richtet, nicht unspannend. Bücher waren immer das Sammelmedium für alle tiefen Inhalte. Heute gibt es so viele Akteure im Publishing, die wie die Blogfabrik in Berlin aus dem Web-Publishing kommen, aber ganz ähnliche Dinge tun. Der YouTube-Kanal als Sachbuch sozusagen. Dennoch wirkt da vieles noch sehr separiert und mit wenig Berührungspunkten. Mir geht es zum einen immer um das Vernetzen. Zum anderen bin ich ja ständig in ganz unterschiedlichen Medienwelten unterwegs und würde da gern genauer benennen können, wofür die Branche eigentlich steht – außer fürs Urheberrecht.

Welches Thema / welche Entwicklung der Buchbranche liegt dir besonders am Herzen und warum?

Ich finde, wir könnten alle noch mehr für den Nachwuchs tun. Bei unseren ORBANISM AWARDS auf der Frankfurter Buchmesse habe ich unter anderem die Jungen Verlagsmenschen als Partner eng eingebunden. Das surft oft so ein bisschen parallel und ich finde, es braucht da mehr integrierte Initiativen. Wobei es natürlich auch eingefordert werden muss. Beide Seiten sind gefordert.

Welchen Entwicklungen stehst du eher kritisch gegenüber?

Den Buffets auf Branchenevents.