3. future!publish: Berlin – 25./26. Januar 2018

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Unsere Referenten stellen sich vor: Olaf Bryan Wielk
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Jan

Unsere Referenten stellen sich vor: Olaf Bryan Wielk

Olaf Bryan Wielk stellt am 29. Januar um 12 Uhr in der FUTURE!INSPIRATION 2 die beemgee GmbH vor, die sich mit modernem Storytelling befasst.

Olaf Bryan WielkWer bist du?

Ich bin ein Brite in Berlin. Seit den Neunzigern lebe ich in Deutschland, ich habe bei Rowohlt und Carlsen im Marketing gearbeitet; heute führe ich mit meinem Geschäftspartner Robert Becker die Softwarefirma Beemgee GmbH. Unser Dramaturgie-Tool im Netz (unter www.beemgee.com kann man Basisfunktionen kostenlos nutzen) hilft Autoren, ihre Bücher zu strukturieren. Und Lektoren hilft es, an der Stoffentwicklung mitzuarbeiten.

Warum unterstützt du die future!publish als Referent?

Bei dieser Konferenz versammeln sich alle Leute aus der Verlagswelt, die sich für neue Entwicklungen in der Branche interessieren. Und da tut sich ja gerade einiges! Mich fasziniert Storytelling, also wie Geschichten funktionieren. Dabei ist besonders interessant, wie sich Technologien auf Inhaltsproduktion auswirken – sei es die Erfindung der Schreibmaschine oder des Computers oder eben heute das Internet mit seinen zahlreichen Möglichkeiten. Digitale Angebote, besonders webbasierte, können hier unheimlich nützlich sein. Wir leisten mit Beemgee.com einen Beitrag zu dieser kontinuierlichen Weiterentwicklung, und wir suchen den Austausch mit Branchenexperten darüber, was sie sich von digitalen Werkzeugen erhoffen, die bei der Produktion von Geschichten helfen.

Welche Entwicklungen und/oder Trends in der Verlags-, Kultur- und Kreativwirtschaft allgemein findest du besonders spannend?

Besonders spannend finde ich es, wenn Branchen über den jeweiligen Tellerrand schauen und mit anderen Branchen zusammen kommen. Film, Games und Buchverlage haben viel zu wenig miteinander zu tun – dabei handeln sie alle mit Geschichten, mit Narrativen. Technologisch finde ich den Vormarsch von Software as a Service – also Webtools statt Download-Software, die man installieren muss – aufregend. Die Vorteile für alle Beteiligten sind gewaltig, und was man mittlerweile alles im Browser machen kann ist enorm. Von der Technik her werden wir demnächst eigentlich keine Apps auf dem Handy mehr brauchen, höchstens als Zugang zum Webangebot. Mich interessiert, was diese Entwicklung für die Verlagswelt bedeutet, besonders wenn es die Wertschöpfungskette erweitert, wie zum Beispiel bei Bookwire oder epubli.

Was wünschst du dir von der future!publish oder was erhoffst du dir von ihr?

Ich hoffe auf anregende Gespräche mit Menschen, die mit Mut und Zuversicht in die Zukunft schauen. Ich wünsche mir, dass auf der Konferenz konstruktiv über die Möglichkeiten und Chancen gesprochen wird, die die Zukunft dem Verlagswesen bietet.